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25 he 05 2006 |
H. Ebert,
Hans-Peter
Reich
&
Jörg Kuhlmann Autoren-, Quellen-, Themenregister Märchenbegriffe, Glossar Deutsch-Englisch, Literaturauswahl |
new! |
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v.l.n.r.: Hans-Peter Reich he Jörg Kuhlmann
Schalkansicht-Minimum
Am besten, man nimmt Musik sachlich an –
akustisch im Milchmann!
(… sinnlich kam Schaum mit).
(Druckfehler:) Mutmasslich kam Chinin hinein.
Achtsam: klinisch immun –
mit Insulin-Kamm: „Schach!“
„Incl. Kamm?! Humanistisch!“
In der Nacht mimisch-maskulin…
Doch intim-maskulin: „Schmach!“
(Auch scheint China-Malkunst mimisch.)
„Bei Schalkansicht-Minimum
macht Almmusik nicht manisch.“
„Aber klimatisch manch Minus!"
Macht ein Schanktisch mail-immun?!
Sehen wir „Minimalkunst im Schach“…
sachlich: Knastminimum!
Hilmar Ebert
19.08.2007
Auszug:
Inhalt
&
Satz und Layout:
St. Höning & LaTeX
he & WORD 2002
Printed in Germany
By F. Mainz GmbH Aachen, 2006
Bindearbeiten: F. Heuerz, Aachen
© Alle Rechte vorbehalten
Dr. Hilmar Klaus, Aachen (Hrsg.)
|
Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Weise (durch Photokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Herausgebers reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. |
Preis: 39,95 € plus Versand
erhältlich bei:
lilian11.alquiros@googlemail.com
www.hilmar-ebert.de/booklist.htm
Otto Titusz Bláthy
Chess Amateur 1922
Matt
in 12 Zügen C+
meiner Frau,
Lilian Asuncion Alquiros,
in Liebe
der he-rausgeber
Idee und Konzeption des vorliegenden Werkes über die besten Minimalkompositionen entstammen dem Jahre 1980.
Es bedurfte erst einmal umfangreicher Sammeltätigkeit und Vorauswahl des – quantitativ wie qualitativ – stetig wachsenden Teilgebietes; nach Sichtung von etwa 30.000 Stücken mutete ich meinen Mitautoren etwa 10.000 Stücke zu: zwecks akribischer Analyse Stein für Stein, Variante für Variante, mehrfacher Bewertungsdurchgänge der korrekt und vorgängerfrei befundenen Aufgaben!
Während zugleich andere four men only- und he-chess-Schriften in etwa zweijährigen Abständen das Licht der Schachwelt erblickten, steigerten wir Umfang, Analysetiefe, schließlich Qualitätsanspruch und Aktualität im Minimalprojekt zu einer Sonderform zwischenmenschlicher Erfahrung über 25 Jahre hinweg …
Mein herzlicher Dank gilt daher allen voran den beiden Mitautoren für über einhundert (!) „Minimal“-Besuche im he-chess-Headquarter (in insgesamt 8 Wohnungen!) – mit Analysen, Diskussionen und … Lachsalven bei kalifornischem Cabernet Sauvignon. JK sei obendrein Dank für sein bewährtes linguistisches fine-tuning, HPR II. für sein gigantisches TeX-Telmechtel – und Stefan Höning für sein umfassendes TeX-Coaching.
Woher der Name „Minimal“ stammt?! Vermutlich aus dem Jahre 1929 von Josef Halumbirek, der das Minimal hernach unermüdlich propagierte und erforschte, in der Wiener Schachzeitung zusammenstellte (aus bescheidenen Anfängen, jedoch schon damals stetig wachsend) – mit Artikeln und eigenen, teils legendären Kompositionen.
In „Über Minimalprobleme“[1] nimmt Halumbirek hierin die Namensgebung „Minimal“ für sich in Anspruch, obwohl er zunächst Ado Kraemer als Motiv-Geber zitiert! Schauen wir also einmal genauer nach:
„Im Jahre 1925 brachte Dr. A. Kraemer in der Ostdeutschen Morgenpost unter der Überschrift ‚Nur eine Figur’ vier eigene Originale mit begleitendem Text. Darin heißt es:
‚Je mehr Zwang sich der Komponist selbst in der Beschränkung seiner Mittel auferlegt, umso schwerer macht er sich seine Arbeit. Aber er trifft hier auf ein dankbares Publikum. Eine Miniatur reizt mehr zum Lösen als eine schwer bepackte Stellung, vor allem auch dann, wenn es sich um Mehrzüger handelt. Den Charakter einer Miniatur kann man jedoch nicht nur dadurch erreichen, dass man die Zahl der Gesamtsteine auf 7 beschränkt, sondern auch dadurch, dass man in der Wahl der weißen Angriffssteine sich die äußerste Beschränkung auferlegt. Das Geringste, was dem Komponisten in der direkten Schachaufgabe übrig bleibt, ist der weiße König und ein einziger weißer Stein. Soll der nun gar gegen feindliche Figuren ankämpfen, so wird man zu einer Figur greifen müssen, da ein einzelner Bauer, der nicht verwandelt wird, mit dem nackten König im Problem, nicht in der Studie, gänzlich ideenlos bleiben wird. Doch schon mit einem blanken Läufer, der die kolossale Macht der Beherrschung einer ganzen Schrägen besitzt, lassen sich recht hübsche Probleme herstellen, leicht und freundlich für den Löser, aber unendlich schwer für den Komponisten. Etwas spröder ist der Springer im Kampf gegen feindliche Figuren, da er im Gegensatz zum Läufer mit dem Wechsel seiner Gangart nicht sofort wieder Matt drohen kann. Sehr gut dagegen lässt sich der mächtige Turm verwenden, und mit der nach allen Seiten drohenden Dame lassen sich direkt Ideenprobleme darstellen. Aber es gehört immer viel Geduld für den Komponisten zum Komponieren eines solchen Problems, in dem selbst auf die Unterstützung eines einzigen weißen Bauers verzichtet wird.’
Durch diesen Aufsatz angeregt, sammelte ich einschlägige Aufgaben und veröffentlichte einige, die mir besonders bemerkenswert erschienen, 1929 in der Wiener Schachzeitung. Zur Unterscheidung von den gewöhnlichen Miniaturen schlug ich den Namen „Minimalproblem“ oder kurz „Minimal“ vor, womit zum Ausdruck gebracht werden sollte, dass hier Weiß mit einem Minimum von Kraftaufwand sein Ziel erreicht. Der Name fand Anklang und wird heute allgemein verwendet. Als ich zudem das Glück hatte, mit einem solchen Minimal im Sackmann-Gedenk-Turnier den ersten Preis davonzutragen, wandte sich die Aufmerksamkeit weiter Kreise dieser Gruppe von Problemen zu, so dass man geradezu von einer Mode sprechen konnte.
Es gibt fast keinen Komponisten, den dies Problem der größtmöglichen Ökonomie nicht gereizt hätte. Unter den rund 250 Aufgaben finden sich Meisterwerke der Mattbildrichtung, aber auch Prachtstücke der logischen Gattung. Der Schatz liegt gesammelt in meiner Mappe und würde ein Büchlein im Ausmaß der bekannten Christmas-Books leicht füllen. Doch hat White wohl wichtigere Pläne. Eine andere Herausgabe wäre nur im Wege einer öffentlichen Zeichnung möglich, wozu frühere ähnliche Aufforderungen nicht gerade ermutigen. So bleibe denn das Ganze liegen! Es verschlägt ja nichts, handelt es sich doch nur um – Minimale!
Wien, im Mai 1934. J. Halumbirek.“[2]
Guttmann (S. 3), Chicco & Porecca, sowie schon Hans Klüver in Der Schachspiegel (1948) nennen jedoch Ado Kraemer als Urheber für die Begriffsbildung „Minimal“. Sowohl im gelegentlich genannten Jahr 1924 als auch 1925 erwies sich bisher die Ostdeutsche Morgenpost (= Beuthener Zeitung?!) leider als völlig unauffindbar! Sollte sich doch noch ein Exemplar oder ein anderer strenger Nachweis (z.B. dass Kraemer noch nicht Minimal schrieb) finden, sind wir natürlich für jede Information dankbar.
|
Achtung: FUNDSTÜCK nach Redaktionsschluss: Lieber Hilmar, diese Meldung kommt sicher zu spät - das Minimalbuch ist wohl schon im Druck oder bereits erschienen? Kürzlich stieß ich (bei der Arbeit an unserem gemeinsamen KWA-Buchprojekt mit H.-J. Fresen) in einer Festschrift des SV Würzburg aus dem Jahre 1955 auf einen kurzen Artikel von Ado Kraemer "Kleinkunst auf dem Schachbrett", in dem A.K. angibt: "Unter einem Minimal, einer Bezeichnung, die ich selbst 1924 in der "Ostdeutschen Morgenpost" (Beuthen) in einer Artikelserie erstmalig als neue Begriffsbezeichnung eingeführt habe und die insbesondere von den österreichischen Komponisten aufgegriffen und gepflegt worden ist, verstehen wir ..." [vgl. Ende dieser Site!] Damit haben wir eine authentische Aussage von A.K. selbst und nicht nur wie bisher von irgendwelchen Dritten. Der kleine Prioritätsstreit sollte hiermit eigentlich entschieden sein, oder? Wir werden diese "Stelle" in unserem Buch jedenfalls auch kurz erwähnen. Beste Grüße, Ralf [Dr. Ralf Binnewirtz, 19.1.2006]
Ado Kraemer: Kleinkunst auf dem Schachbrett. in: Festschrift DOPPEL-JUBILÄUM - 90 JAHRE SCHACHVEREIN WÜRZBURG VON 1865; 20 JAHRE EISENBAHN-SCHACHGRUPPE WÜRZBURG. Red.: Heinrich Blendinger, Willy Popp, Philipp Ulsamer, Ernst Oppel. Würzburg: Selbstverlag, o.J. [1955] S. 39-40 [dort: "Dr. A. Krämer"; auch: "Opferminimal" = "Endminimal"] |
* * * * * * *
Im Vorspiel diskutieren wir eine Reihe von Abgrenzungsfragen zum Definitionsbereich des vorliegenden Buches und Ausgrenzungsfragen hinsichtlich der hohen Qualitätsansprüche.
Im Hauptspiel haben wir das umfangreiche Material in den Domänen Studie, Matt, Hilfsmatt und Märchen jeweils nach Material vom Bauern bis zur Dame vorgeordnet (H#s auch mit Materialwechselstücken, Märchen auch mit weißem Märchenstein neben dem König); innerhalb dieser Kapitel sind die einzelnen Stücke nach Zügezahl, dann Steinezahl gruppiert, weitere Vergleichsmöglichkeiten bietet das Themenregister.
Im Nachspiel zeigen Grenzfälle, z.B. mit neutralen Steinen, ausgewählte Rex Solus-Stücke, exemplarische Schwarze Minimale und überdies einige Opferminimale, ein funkensprühendes Feuerwerk minimaler Phantasien …
Wir versahen die Aufgaben mit möglichst genauen Quellenangaben, häufig mit zusätzlichen Varianten, durchgängig mit Kurzkommentaren; die gelegentlichen Märchensteine und experimentellen Bedingungen sind he-chess-üblich in den Registern Märchenbegriffe und Glossar erläutert.
Hans Gruber danke ich für Hinweise für die vorliegende Schrift und 25 Jahre zahlreicher gemeinsamer Buch- und Artikelprojekte sowie des jubiläumsgleichen Wenigsteinerjahrespreises, Ralf-Jürgen Binnewirtz für ebenso lecker bewirtete wie faszinierende Stunden in seiner privaten Schachbibliothek, Colin Russ für die kongeniale Verwandlung der Einleitung in die Introduction, schließlich allen Schachfreunden diesseits und jenseits … der existentiellen 64 Felder, die in 25 Jahren mit vielerlei Rat und Tat bei dieser schier unendlichen Geschichte mithalfen:
o Häusliche Treffen: Thomas Brand, Günter Büsing, Anthony Dickins, Albert H. Kniest, Peter Kniest, Alex Lehmkuhl, Dieter Linden, Torsten Linss, Zdravko Maslar, Dieter Müller, Frank Müller, John Niemann, Manfred Seidel, Werner Speckmann und Theodor Steudel
o Problem-Fernschach: Fadil AbdurahmanoviĆ, Eugene Albert, György Bakcsi, Arnold Beine, Norbert Geissler, Tivadar Kardos, Manfred Rittirsch, Rolf Wiehagen und Erik Zierke
o Bibliotheken: Henriette A. Reerink in der Königlichen Bibliothek / Den Haag, Horst Lüders in der Schachabteilung der Landesbibliothek Kiel, Alice N. Loranth, John G. White Department / Chess Collection (Cleveland, Ohio), der Library of Congress in Washington, der Deutschen Bibliothek Frankfurt a.M. und der Deutschen Bücherei Leipzig
In der vorliegenden Schrift sind die meisten Matts, Studien und Märchen sowie fast alle orthodoxen H#s computergeprüft (C+). Weitere Prüfungen, Hinweise und Ergänzungen werden willkommen geheißen und können wie immer zeitnah im Internet-Anhang erscheinen:
www.hilmar-ebert.de/Errata.htm !
Dem gesamten Buch voran stellen wir wiederum die „Top Ten“ der Autoren, um zu persönlichen Geschmacksurteilen und Vergleichen anzuregen. Und nun Vorhang auf zu (über) 1000-fachem Genuss im Zauberland des Minimals!
Aachen, 6. Dezember 2005
he
The general idea underlying the present work, devoted to the best minimal compositions, goes back to 1980.
The first need was for the wide-ranging collection, and the preliminary selection, of material within a field constantly growing in both quantity and quality; after working through some 30,000 problems I ventured to present some 10,000 of them to my fellow authors: their task was meticulous analysis, man by man, variation by variation, and repeated assessments of those problems which had proved to be correct and unanticipated!
During the time that other four men only and he-chess publications were seeing the light of chess day (at roughly two-yearly intervals) we were developing our project’s scope, its depth of analysis and, finally, its qualitative level and topicality. This represented a particular form of collective human experience, extending over 25 years…
My sincere thanks go therefore, and above all, to my two co-authors for over one hundred (!) “Minimal” visits to the he-chess-headquarters (in a total of 8 flats!) – with analyses, discussions and…bursts of laughter to the accompaniment of Californian Cabernet Sauvignon. Thanks go too to JK for his tried-and-tested linguistic fine-tuning, to HPR II for his enormous “TeX-nique“ and to Stefan Höning for his comprehensive TeX-coaching …
What is the origin of the term “Minimal”?! Probably it was first used in 1929, by Josef Halumbirek. Henceforward he tirelessly promoted and explored the minimal, presenting examples in the Wiener Schachzeitung (on a modest scale at first, but already on a constantly expanding basis) – accompanying this with articles and compositions of his own, some of which are now the stuff of legend.
In Über Minimalprobleme[3] Halumbirek lays claim to introducing the term “Minimal”, although he first cites Ado Kraemer as formulating the idea as such! Let us look more closely:
“In 1925 Dr. A. Kraemer published four of his own originals, with a commentary, in the Ostdeutsche Morgenpost. He captioned them “Just one piece”. We quote:
‘The more constraint that the composer places on himself in restricting his resources the more difficult does his work become. However, he is then met by a grateful public. A miniature stimulates solving more than does a heavily loaded position, especially in the case of moremovers. However, you can achieve a miniature form not only by limiting the maximum number of men to seven but also by accepting the most extreme constraint in the choice of the white men involved in the attack. The smallest force remaining to the composer of a direct-mate problem is the white King plus a single white man. Now, if the latter is to do battle with enemy pieces one will have to resort to a piece in the player’s sense: a single pawn with bare King, if remaining unpromoted, will rest entirely devoid of content in a problem, though not in a study. However, with just a bishop, possessed of the colossal power of control of a whole diagonal, quite attractive problems can be produced, easy and congenial for the solver, but infinitely difficult for the composer. The knight lends itself somewhat less easily to the fight against enemy pieces as, unlike the bishop, it is prevented by its changing path from threatening mate on consecutive moves. On the other hand, the powerful rook can be employed very easily, and with the queen, exerting threats in all directions, problems with real content can be produced without further process. However, a good deal of patience is always needed by the composer in order to compose a problem of a kind in which the support of even just one white pawn is forgone.’
Stimulated by this essay, I collected relevant problems and, in 1929, published a few which struck me as particularly remarkable. This was in the Wiener Schachzeitung. In order to distinguish these compositions from miniatures in the usual sense, I suggested the term “Minimal problem” or simply “Minimal”. This was designed to convey the fact that White reaches his goal here while employing a minimum of force. The term was well received and is in general use today. When I also had the good fortune to take the first prize in the Sackmann Memorial Tourney with a minimal, the attention of wider circles was drawn to this problem genre, so that one could speak of a real fashion.
There is hardly any composer not stimulated by this problem of the greatest possible economy. Among the some 250 problems there are masterpieces of the type highlighting mating configurations, but also splendid examples of the logical class. The treasure lies buried in my files, and would easily make a little book on the scale of the celebrated “Christmas series”. However, I dare say that White has more important projects. A different outlet would be possible only through getting enough (public) subsciptions, and the reception of earlier proposals of a similar nature has not been exactly encouraging. So let it all lie! This does not matter in the least; after all, it is only a question of – minimals!
Vienna, May 1934 J. Halumbirek”[4]
However, Guttmann (p.3), Chicco & Porecca as well as Hans Klüver (already in 1948, in Der Schachspiegel) identify Ado Kraemer as pioneering the concept of the “Minimal”. So far the Ostdeutsche Morgenpost (= Beuthener Zeitung?!) has unfortunately proved absolutely impossible to locate as regards both the year 1924, which is occasionally mentioned, and also 1925. However, if someone were to find a further copy or a firm indication of a different nature (e.g. that Kraemer did not yet use the term “Minimal” in writing), we should, of course, be grateful for all such information.
* * * * * * *
In the “Vorspiel” we discuss a series of questions of limitation as determined by the present book’s terms of reference and questions of exclusion arising from our demanding qualitative criteria.
In the “Hauptspiel” we have first divided the extensive material into the categories Study, Direct-Mate, Helpmate and Fairy, in each case arranged according to material, from pawn to queen (H#s include problems involving change of material, Fairies include those with a white fairy piece beside the King); within these chapters the single problems are grouped according to number of moves, then number of men. The Thematic Index offers further possibilities of comparison.
In the “Nachspiel” sparkling fireworks, with flights of minimal fancy, are displayed by borderline cases, e.g., with neutral pieces, selected Rex Solus works, exemplary Black Minimals and, in addition, a few sacrificial minimals …
We have provided the problems with as precise source data as possible, and frequently with additional variations, together with brief commentaries throughout; the occasional fairy pieces and experimental conditions are explained in the Indexes Märchenbegriffe and Glossar, in accordance with he-chess practice.
I thank Hans Gruber for advice concerning the present publication and for 25 years of involvement in numerous joint ventures (books and articles) and in the annual award of a prize for “Wenigsteiner” (also celebrating its jubilee); Ralf-Jürgen Binnewitz for hours in his private chess library, which were a source of culinary hospitality, and fascination in equal measure; Colin Russ for the congenial transformation of the Einleitung into the Introduction; and finally all chess friends on this and that side of … the existential 64 squares who have helped with all kinds of words and deeds over the 25 years of this virtually unending story:
o Domestic meetings: Thomas Brand, Günter Büsing, Anthony Dickins, Albert H. Kniest, Peter Kniest, Alex Lehmkuhl, Dieter Linden, Torsten Linss, Zdravko Maslar, Dieter Müller, Frank Müller, John Niemann, Manfred Seidel, Werner Speckmann and Theodor Steudel.
o Problem-chess correspondence: Fadil AbdurahmanoviĆ, Eugene Albert, György Bakcsi, Arnold Beine, Norbert Geissler, Tivadar Kardos, Manfred Rittirsch, Rolf Wiehagen and Erik Zierke.
o Libraries: Henriette A. Reerink of the Royal Library at The Hague, Horst Lüders of the chess section at the Regional Library in Kiel, Alice N. Loranth, the John G. White Department of the Chess Collection of Cleveland (Ohio), the Library of Congress in Washington, the German Library in Frankfurt a.M. and the German Library in Leipzig.
In the present work most of the direct-mates, studies and fairies together with nearly all orthodox H#s are computer-tested (C+). Further tests, information and addenda are welcome and, as always, can promptly appear in the Internet-Appendix:
www.hilmar-ebert.de/Errata.htm !
At the front of the whole book we place the authors’ “Top Ten” in order to stimulate the exercise of personal taste and judgment, and comparisons. And now curtain up on (more than) 1000-fold enjoyment in the magic realm of the minimal!
Aachen, 6th December 2005
he
[1] Wiener Schachzeitung (79) VII 1934 S. 102-103; mit drei Vierzügern von Halumbirek, Kraemer und Noack
[2] „NB: Hoffentlich findet sich doch eine Gelegenheit, die Sammlung der Allgemeinheit zugänglich zu machen! Dr. Bd.“ [= Redakteur Eduard Birgfeld]
[3] Wiener Schachzeitung (79) VII 1934 pp.102-103; with three fourmovers by Halumbirek, Kraemer and Noack.
[4] “NB: one hopes that opportunity will yet be found to make the collection available to the general public! Dr. Bd.” [= Eduard Birgfeld, Editor].
|
Inhalt |
|
|
Seite |
|
|
|
|
|
Top Ten |
5 |
|
Zeichenerklärung |
9 |
|
Einleitung |
11 |
|
Introduction |
14 |
|
|
|
|
Vorspiel |
17 |
|
|
|
|
Hauptspiele |
39 |
|
|
|
|
1.Studien |
41 |
|
|
|
|
1.1 Bauer |
41 |
|
1.2 Springer |
51 |
|
1.3 Läufer |
57 |
|
1.4 Turm |
65 |
|
1.5 Dame |
83 |
|
|
|
|
2.Matt |
97 |
|
|
|
|
2.1 Bauer |
97 |
|
2.2 Springer |
105 |
|
2.3 Läufer |
115 |
|
2.4 Turm |
125 |
|
2.5 Dame |
143 |
|
|
|
|
3.Hilfsmatt |
181 |
|
|
|
|
3.1 Bauer |
181 |
|
3.2 Springer |
235 |
|
3.3 Läufer |
267 |
|
3.4 Turm |
317 |
|
3.5 Dame |
333 |
|
3.6 Materialwechsel |
349 |
|
Seite |
|
|
4.Märchen |
357 |
|
|
|
|
4.1 Bauer |
357 |
|
4.2 Springer |
383 |
|
4.3 Läufer |
395 |
|
4.4 Turm |
405 |
|
4.5 Dame |
417 |
|
4.6 Weiße Märchensteine |
427 |
|
|
|
|
Nachspiele |
435 |
|
|
|
|
I. Grenzfälle |
437 |
|
II. Rex solus |
447 |
|
III. Schwarze Minimale |
457 |
|
IV. Opferminimale |
469 |
|
|
|
|
Register |
479 |
|
|
|
|
A) Autoren |
480 |
|
B) Quellen |
489 |
|
C) Themen |
494 |
|
D) Märchenbegriffe |
499 |
|
E) Glossar |
521 |
|
|
|
|
Anhang |
525 |
|
|
|
|
Literaturauswahl |
527 |
Kummerkasten |
539 |
|
Errata |
543 |
|
Chessworld |
555 |
|
|
|
|
four men only |
559 |
|
he-chess |
566 |
|
Lösungen |
573 |
|
|
|
Schlusszitat |
576 |
Top 10 ...
Geschmack ist bekanntlich eine sehr individuelle Angelegenheit. Wie schon in he-chess 1-4, möchten wir Sie auch hier einladen, Ihre persönlichen Spitzenreiter zu diskutieren. Zum Vergleich sind die Autoren bereit, ihre eigene (derzeitige!) Hitliste zu „outen“: Gemeinsamkeiten und Unterschiede können dabei gleichermaßen zu abendfüllenden Debatten anregen.
Wenn Sie dieses Buch also zu Ihrem ganz persönlichen, unverwechselbaren Minimalkunst-Exemplar machen möchten, können Sie Ihre eigenen Spitzenreiter in die freie Spalte eintragen.
|
Rang |
Minimalkunst im Schach |
|||
|
|
|
|||
|
Nr. |
he |
hpr |
jk |
Leser! |
|
|
|
|||
|
1. |
581 |
581 |
581 |
|
|
2. |
986 |
364 |
134 |
|
|
3. |
120 |
310 |
1019 |
|
|
4. |
976 |
768 |
832 |
|
|
5. |
723 |
636 |
644 |
|
|
6. |
478 |
986 |
636 |
|
|
7. |
294 |
602 |
619 |
|
|
8. |
364 |
885 |
602 |
|
|
9. |
636 |
619 |
364 |
|
|
10. |
1019 |
341 |
8 |
|
|
|
|
|||
Zeichenerklärung
|
Zeichen |
Erläuterung |
Explanation |
Symbol |
|
|
|
|
|
|
# |
Matt |
Mate |
# |
|
= |
Patt |
Stalemate |
= |
|
= = |
Doppelpatt |
Doublestalemate |
= = |
|
(=) |
Remis (Studie) |
Draw (Study) |
(=) |
|
+ |
Schachgebot; ergänze |
Check; add |
+ |
|
: |
schlägt |
captures |
: |
|
´ |
entschlägt (Rückzüge) |
uncaptures (retraction) |
´ |
|
- |
Zieht; nimmt zurück; entferne |
Moves; retracts; remove |
- |
|
* |
Satz |
set play |
* |
|
! |
Schlüssel; guter Zug |
key; strong move |
! |
|
? |
Verführung; schwacher Zug |
try; bad move |
? |
|
!! |
ausgezeichneter Zug |
excellent move |
!! |
|
® |
Dann; versetze nach |
Then; shift to |
® |
|
« |
vertausche |
interchange |
« |
|
ep |
en passant |
en passant |
ep |
|
w |
Weiß |
White |
w |
|
s |
Schwarz |
Black |
s |
|
R |
Retro; Rückzüge |
Retro; retraction |
R |
|
v |
vorwärts |
forward |
v |
|
ZZ |
Zugzwang |
zugzwang |
ZZ |
|
NL |
Nebenlösung |
Cook |
NL |
|
C+ |
Computergeprüft und korrekt! |
checked by computer and correct |
C+ |
|
|
|
|
|
|
B |
Bauer |
Pawn |
B |
|
S |
Springer |
Knight |
S |
|
L |
Läufer |
Bishop |
L |
|
T |
Turm |
Rook |
T |
|
D |
Dame |
Queen |
D |
|
K |
König |
King |
K |
|
G |
Grashüpfer |
Grasshopper |
G |
|
N |
Nachtreiter |
Nightrider |
N |
|
~ |
andere Märchensteine |
other Fairy Pieces |
~ |
|
Zeichen |
Erläuterung |
Explanation |
Symbol |

Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eigenem Denken zu verleiten.
Christopher Morley
Auszug: Literatur
„Es hatte die Würkung, die gemeiniglich gute Bücher haben. Es machte die Einfältigen einfältiger, die Klugen klüger und die übrigen Tausende blieben ungeändert.“ - Lichtenberg
Anonymus
Award in BCPS Minimal Tourney 1979-80.
The Problemist VII 1980 S. 61-63
Atanasievic, Aleksandar
Serienzughilfsmatt-Rekorde mit minimalem Material.
(Wenigsteiner – Minimalprobleme – Rex-Solus-Aufgaben).
Die Schwalbe (29) X 1974 S. 215-216.
Bacque, Guy & Caillaud, Michel & Joudon, Laurent & Wiedenhoff, Claude
Le Minimal Blanc. (&)
diagrammes (Numéro Spécial 8) IV-VI 1991 S. 1-56.
[250 ausgewählte Minimale; nach Ausschluss von Vorgängern genügte ein nicht unerheblicher Teil auch unseren qualitativen Maßstäben – he.]
Bartel, Erich
Strategie in Rex-Solus-Aufgaben.
Feenschach X-XI 1965 Bl. 621
[Bezug auf ® Steudel „Rex-Solus-Aufgaben im Selbstmatt“]
Bartel, Erich & Glass, Günter
Serienzugrekorde. &
1978 (plus Ergänzungen).
[auch Minimal-Rekorde]
Birgfeld, Eduard [Adolf Heinrich]
Hohe Schule. („geritten von W. Pauly“)
Die Schwalbe XII 1934
Blathy, O.T.
Dark Doings.
Chess Amateur 1922
[#, s#]
Boros, Sándor & Lindner, László:
Magyar sakkfeladvány anthológia. &
(Ungarische Schachproblemanthologie.) Kecskemét: Magyar sakkvilág kiadása, 1939, 217 S.
[Erste umfassende ungarische Problemanthologie; mit Fotos und Lebensdaten von 70 (damals) lebenden ungarischen Problemautoren mit 500 + 50 ihrer Probleme und in einem Anhang 32 weitere Werke; mit einem geschichtlichen Teil der ungarischen Schachkomposition bis 1930 (Sándor Hun unter Mitwirkung von Julius [Gyula] R. Neukomm und József Szöghy): 78 Aufgaben verstorbener Problemisten. - 44 frühe H# 1921-1930]
Breuer, Josef:
Beispiele zur Ideengeschichte des Schachproblems. &
Düsseldorf: Die Schwalbe 1982, 411 S.
[auch Minimale von ideengeschichtlicher Bedeutung]
Breuer, Josef
Zum Tode Halumbireks.
Die Schwalbe (9) 1968 S. 117-121
[12 Aufgaben von Halumbirek, davon 4 Minimale; zur Entstehung der Kohlenbergwerke:
“Auf der Suche nach alten Minimalen stieß Halumbirek auf eine Bedingungsaufgabe von J. Kling, Chess Euclid 1849: Kc6 (unbeweglich!) Dd6 – Kh1. 21#, die sein Komponistenschicksal bis zu seinem Tode bestimmen sollte. Er fand nicht nur eine Matrix, die die Bedingung überflüssig machte, sondern er entwickelte eine eigene Theorie für die Behandlung aller möglichen Standfelder der wD und des sK. Er hat selbst oft erzählt, wie er in den letzten Kriegsjahren auf Brandwache in seiner Schule die zeitraubenden Untersuchungen gemacht hat, die er dann von 1947 ab laufend veröffentlichte. Nr. IV {Brunner-Memorial 1948, Spezialpreis: Kd1 Df6 – Kg8 Tf1 g1 Le1 h1 Bd2 f2 g2; #17}ist eine der Schlüsselstellungen, die u.a. eine wichtige Zugeinsparung bringt: 1.De7! Kh8 2.Dg5!! Kh7 3.De5!! Durch dieses Zwischenschach gewinnt Weiß das entscheidende Tempo. Nach 1.-Kg8! 4.Df6! ist die Zugpflicht auf Schwarz übergegangen und Weiß kann durch die „obere Seitenopposition“ auf sehenswerte Weise den sK langsam nach h2 zwingen: 5.Df8 Kg6 6.De7 7.Dd6 8.Dc5 9.Db4 Ke3 10.Dc4 11.Dd4 und nun die neue Feinheit 12.De4 Kh3 13.De6!! Kg3 14.Df5 15.Dg6 16.Dg5 17.Dh4#. Noch großartiger ist Nr. VII {Schach 1954, V. Preis: Kd1 Da5 – Kg6 Tf1 g1 Le1 h1 Bd2 f2 g2, #20}, deren Schlüsselzug so unwahrscheinlich anmutet, dass ich ihn für einen der geheimnisvollsten der ganzen Problemliteratur halte. In einem Sonderdruck der „Österreichischen Schachzeitung“ (ohneJahreszahl, aber nicht vor 1962) J. H.: „Aus meiner Werkstatt“ beschreibt Halumbirek den Lösungsweg so:“Schwarz ‚droht’ die Felder f6 bzw. f7 zu besetzen. Nimmt Weiß durch 1.De5 ihm f6, zieht Schwarz 1.-Kf7! Die Dame (sollte) in die Tiefopposition De5 ziehen, kann aber nicht, weil sie schon dort steht. Auch 1.Dd8 fruchtet nichts, weil Weiß auf Kf7 nicht zu dem für ihn günstigen 2.De5 kommt, die untere Seitenopposition 2. Dd6 aber erst in 21 Zügen zum Matt führt. 1.Da7 oder Dc7 ist wegen 1.-Kf6! schlecht, weil die Dame nicht über das nötige 2.De8 verfügt; 1.Dd5 scheitert aus dem gleichen Grunde: 1.-Kf6! ... Weiß kann den König sowohl nach f6 wie nach f7 lassen, sofern er nur so zieht, dass die Dame auf 1.-Kft das Feld e8, auf 1.-Kf7 das Feld d5 erreicht. Der einzige Zug, der beide Möglichkeiten offen lässt, ist 1.Db5!! (1.-Kf6 2.De8 Kg7 3.De7! und 1.-Kf7 2.De5 Kf8 3.De6 Kg7 4.Df5! Kh8 5.Dg5 6.De5! usw. wie oben).“
... „Ich habe Hofrat Prof. Josef Halumbirek nur einmal (auf der Wiesbadener Tagung der Schwalbe) gesehen und einmal auf dumme Weise verfehlt. Bei einem Besuch in Wien rief ich ihn an und erfuhr, dass er in seinem ständigen Sommeraufenthalt Matrei/Osttirol sei – und eben aus seinem Osttiroler Nachbardorf kam ich nach Wien. Wir sind uns möglicherweise begegnet und haben uns nicht erkannt. Jetzt, bei der Durchsicht seiner Aufgaben und Aufsätze habe ich diese verfehlte Bekanntschaft nachgeholt und weiß, dass sein Werk nicht vergeht und der Problemkomposition neue Freunde zuführen wird. – Wildbergerhütte, im August 1968 – J. B."]
Breuer, Josef
Zwei Steine in 700 Jahren.
Die Schwalbe 1938 S. 290
[K+T-Minimale]
Ebert, Hilmar
200 Ausgewählte Schachaufgaben. &
= four men only, Nr. 2 (rot) 2., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Aachen: XI 1987
[173 + III Diagramme, 5 Register, 200+VIII S.]
Ebert, Hilmar
Bauernlose Minimalstudien.
Die Schwalbe (92) IV 1985 S. 447-452
Ebert, Hilmar
Bauern-Minimalstudien.
Die Schwalbe (101) X 1986 S. 125-130
Ebert, Hilmar
David gegen Goliath ...
30 ausgewählte weiße Rex-Solus-Probleme.
Die Schwalbe (89) X 1984 S. 321-325
Ebert, Hilmar:
he’s kleines fundbüro. (&)
In: Top Helpmates. & (Ebert, Hilmar & Gruber, Hans)
Teil II: Hilfsmatt-Literatur. ® S. 99-228.
(= he-chess - Serie Nr. 1) Aachen: four men only 1995, 262 S.
Ebert, Hilmar
Hilfsmattminimale mit Allumwandlung in Duplexform.
Harmonie, Briefe in Sachen Problemschach (4) S. 11-12 (12.4.1987, erschienen VI 1987)
Ebert, Hilmar
SPAsS.
Aufgaben mit Schwarzer Partie-Anfangs-Stellung ...
Die Schwalbe II 1995 S. 8-16
Ebert, Hilmar & Dickins, Anthony S. M.
100 Classics of the Chessboard. &
Oxford: Pergamon Press, 1983 (später: Pergamon Books), 100 Diagramme, 218 S. (englisch, mit einer deutschen Einführung), ISBN 0-08-026921-4/Hardcover & 0-08-026920-6/Flexicover
Ebert, Hilmar & Gruber, Hans
Top Helpmates. &
Teil I: Hilfsmatt-Mehrzüger; Teil II: Hilfsmatt-Literatur.
Aachen, he-chess Nr. 1, V 1995, 75 Diagramme, 3 Register, 262 S.
Ebert, Hilmar & Höning, Stefan & Reich, Hans-Peter & Kuhlmann, Jörg
Power & Warp Chess.
feenschach (106) XII 1992 S. 417-422 [erschienen III 1994]
[Thematurnier – Preisbericht; vgl. ® feenschach (97) XI 1990 S.395-399 (erschienen VII 1991)
Ebert, Hilmar & Lehmkuhl, Alex
Minimaler Spass.
feenschach (36) XI-XII 1976 S. 410
Fabel, Karl
16+2.
in: Das meisterliche Schach. Süddeutsche Zeitung X 1953
[3 Minimale + 1 Rex Solus]
Fabel, Karl & Blathy, O. T.
Dunkle Taten.
in: Rund um das Schachbrett, 1955 S. 56-60
Guttmann, E. M. H.
Minimalprobleme. &
"Südwestschach Reihe Band 5": Kempten / Allgäu + Düsseldorf: Walter Rau, 1962, 64 S.
[200 Probleme, fast ausschließlich direkte orthodoxe Matts.]
Halumbirek, Josef
Aus meiner Werkstatt.
Beilage (Sonderdruck) zur Österreichischen Schachzeitung (ohne Jahresangabe, nicht vor 1962)
[zitiert in ® Breuer, Josef „Zum Tode Halumbireks.“]
Halumbirek, Josef
Drei D-Minimals.
Wiener Schachzeitung (14) VII 1930 S. 223
[Galitzky, #4; Sackmann, #5; Reichhelm, #17]
Halumbirek, Josef
Drei L-Minimale.
Wiener Schachzeitung (20) X 1929 S. 318
[Keirans, #2; Hultberg, #4; Sackmann, #5]
Halumbirek, Josef
Drei L-Minimals.
Wiener Schachzeitung (13) VII 1930 S. 206
[Kraemer, #4; v. Dehn & Mattison, #7; Berger, #13]
Halumbirek, Josef
Drei Minimalprobleme.
Wiener Schachzeitung (17) IX 1929 S. 270
[Noack, #4; Loyd, +5; Noack, #5]
Halumbirek, Josef
Drei Minimalprobleme.
Wiener Schachzeitung (5-6) III 1930 S. 95
[Kraemer, #4; Halumbirek, #6; Reichhelm, #10]
Halumbirek, Josef
Drei Minimalprobleme.
Wiener Schachzeitung (21) XI 1930 S. 334
[Kraemer, #4; Kassner, #3; Halumbirek, #5]
Halumbirek, Josef
Drei Minimalprobleme.
Wiener Schachzeitung (22) XI 1930 S. 350
[Kassner, #3; Halumbirek, #2; Blumenthal, #3]
Halumbirek, Josef
Drei Minimalprobleme.
Wiener Schachzeitung (23/24) XII 1930 S. 376
[Kraemer, #4; de Jong, #3; Shinkman, #3]
Halumbirek, Josef
Drei Minimal-Urdrucke.
Wiener Schachzeitung (12) VI 1931 S. 190
[Buchwald, #5; Halumbirek, #3; Nerong, #3]
Halumbirek, Josef
Drei Turm-Minimalprobleme.
Wiener Schachzeitung (19) X 1929 S. 302
[#2; #4; #5]
Halumbirek, Josef
Drei weitere „Minimalprobleme“.
Wiener Schachzeitung (16) VII 1929 S. 254
[Start einer Serie, um ausgewählte Stücke der Halumbirekschen Sammlung zugänglich zu machen, nachdem die Realisierung in der Christmas-Serie von White vorerst nicht wahrscheinlich ist! - Nissl, #4 (Kd1 Dc3 – Ka1 Tb2 Ba2); Orlimont, #4 (Kd2 Dc1 – Ka1 Lb1 Ba2 c2 d3 d4 d5); Frhr. V. Holzhausen, Weiß gewinnt / #5 (Kh4 Dh1 – Ka8 Ta7 Lb3 Ba6 b7 c7)]
Halumbirek, Josef
Ein kurioses Minimal.
Wiener Schachzeitung (16) IV 1963 S. 250-251
Halumbirek, Josef
Minimalprobleme.
Wiener Schachzeitung (8) IV 1930 S. 125
[Kovács, #3; Fothergil, #3; Shinkman, #5]
Halumbirek, Josef
Minimalprobleme.
Wiener Schachzeitung (10) V 1930 S. 158
[Lehner, #3; Dehler, #7; Lapierre, #3]
Halumbirek, Josef
Sechs Konstruktionsstudien von Dr. A. Kraemer.
Wiener Schachzeitung (14) VII 1929 S. 222
[6 Minimale / Urdrucke: #4, #2, #3, #4, #3, #3]
Halumbirek, Josef
Sechs Minimalprobleme.
Wiener Schachzeitung (23/24) XII 1929 S. 375
[Dehler, #2; Binder, #3; Zepler, #5; Anonymus, #2; Orlimont, #3; Mann, #4]
Halumbirek, Josef
Über Minimalprobleme.
Wiener Schachzeitung (79) VII 1934 S. 102-103
[Halumbirek, #4; Kraemer, #4; Noack, #4; - Halumbirek nimmt hierin die Namensgebung „Minimal“ für sich in Anspruch, obwohl er zunächst Kraemer als Motiv-Geber zitiert:
„Im Jahre 1925 brachte Dr. A. Kraemer in der Ostdeutschen Morgenpost unter der Überschrift ‚Nur eine Figur’ vier eigene Originale mit begleitendem Text. Darin heißt es:
‚Je mehr Zwang sich der Komponist selbst in der Beschränkung seiner Mittel auferlegt, umso schwerer macht er sich seine Arbeit. Aber er trifft hier auf ein dankbares Publikum. Eine Miniatur reizt mehr zum Lösen als eine schwer bepackte Stellung, vor allem auch dann, wenn es sich um Mehrzüger handelt. Den Charakter einer Miniatur kann man jedoch nicht nur dadurch erreichen, dass man die Zahl der Gesamtsteine auf 7 beschränkt, sondern auch dadurch, dass man in der Wahl der weißen Angriffssteine sich die äußerst Beschränkung auferlegt. Das Geringste, was dem Komponisten in der direkten Schachaufgabe übrig bleibt, ist der weiße König und ein einziger weißer Stein. Soll der nun gar gegen feindliche Figuren ankämpfen, so wird man zu einer Figur greifen müssen, da ein einzelner Bauer, der nicht verwandelt wird, mit dem nackten König im Problem, nicht in der Studie, gänzlich ideenlos bleiben wird. Doch schon mit einem blanken Läufer, der die kolossale Macht der Beherrschung einer ganzen Schrägen besitzt, lassen sich recht hübsche Probleme herstellen, leicht und freundlich für den Löser, aber unendlich schwer für den Komponisten. Etwas spröder ist der Springer im Kampf gegen feindlich Figuren, da er im Gegensatz zum Läufer mit dem Wechsel seiner Gangart nicht sofort wieder Matt drohen kann. Sehr gut dagegen lässt sich der mächtige Turm verwenden, und mit der nach allen Seiten drohenden Dame lassen zum Komponieren eines solchen Problems, in dem selbst auf die Unterstützung eines einzigen weißen Bauers verzichtet wird.’ -
Durch diesen Aufsatz angeregt, sammelte ich einschlägige Aufgaben und veröffentlichte einige, die mir besonders bemerkenswert erschienen, 1929 in der Wiener Schachzeitung. Zur Unterscheidung von den gewöhnlichen Miniaturen schlug ich den Namen „Minimalproblem“ oder kurz „Minimal“ vor, womit zum Ausdruck gebracht werden sollte, dass hier Weiß mit einem Minimum von Kraftaufwand sein Ziel erreicht. Der Name fand Anklang und wird heute allgemein verwendet. Als ich zudem das Glück hatte, mit einem solchen Minimal im Sackmann-Gedenk-Turnier den ersten Preis davonzutragen, wandte sich die Aufmerksamkeit weiter Kreise dieser Gruppe von Problemen zu, so dass man geradzu von einer Mode sprechen konnte.
Es gibt fast keinen Komponisten, den dies Problem der größtmöglichen Ökonomie nicht gereizt hätte. Unter den rund 250 Aufgaben finden sich Meisterwerke der Mattbildrichtung, aber auch Prachtstücke der logischen Gattung. Der Schatz liegt gesammelt in meiner Mappe und würde ein Büchlein im Ausmaß der bekannten Christmas-Books leicht füllen. Doch hat White wohl wichtigere Pläne. Eine andere Herausgabe wäre nur im Wege einer öffentlichen Zeichnung möglich, wozu frühere ähnliche Aufforderungen nicht gerade ermutigen. So bleibe denn das Ganze liegen! Es verschlägt ja nichts, handelt es sich doch nur um – Minimale! – Wien, im Mai 1934. – {NB: Hoffentlich findet sich doch eine Gelegenheit, die Sammlung der Allgemeinheit zugänglich zu machen! Dr. Bd.}]
Halumbirek, Josef
Zwei alte Minimale.
Wiener Schachzeitung (26) VIII 1961 S. 375-376
Jaenisch, Carl Friedrich von
Traité des applications de l'ànalyse mathématique au jeu des échecs. &
St. Petersburg, 1862
Kardos, Tivadar
Length Records in Help-play with Minimal Force.
The Problemist IX 1984 S. 472
Kasparian, Gendrich M.
White Minimals.
Endgame (EG) IV 1979 S. 117-119
[10 Studien]
Kipping, C. S.
The Problemist 1953 S. 580
[auch Minimalprobleme]
Klüver, Hans
In: Der Schachspiegel, 1948
[Begriffsbildung „Minimal“ von Dr. Ado Kraemer; zit. nach ® Guttmann S. 3; vgl. ® Halumbirek, Josef: Über Minimalprobleme.]
Kniest, Albert H.
Minimalprobleme.
Frankfurter Notizen Nr.44 (25.4.1967)
Kraemer, Ado
Nur eine Figur.
Ostdeutsche Morgenpost 1925 (zit. nach ® Halumbirek „Über Minimalprobleme“)
[4 Minimalprobleme; „Im Jahre 1925 brachte Dr. A. Kraemer in der Ostdeutschen Morgenpost unter der Überschrift ‚Nur eine Figur’ vier eigene Originale mit begleitendem Text.“ – Vgl. Halumbirek, Josef: Über Minimalprobleme.]
Krejcik, Josef
Die Wahrheit über den Wettkampf Tartakower – Sultan Khan.
Wiener Schachzeitung (4) II 1931 S. 59-60
[#7; #5; Humoreske!]
Landesgruppe Problemschach im GSB
Minimalturnier der Deutschen Schachzeitung.
„4. Thematurnier der Landesgruppe Problemschach im GSB“ (Einsendeschluss = 15.1.1944)
[zitiert]: Deutsche Schachzeitung X 1943 S. 98
[Keine Entscheidung in der Kriegs-DSZ publiziert, danach auch nicht bis in die 50er Jahre, wurde wohl nie gedruckt, evtl. auch nicht durchgeführt! - he]
Macleod, Norman A. & Morse, C. Jeremy
Achievements in the direct-Mate Minimal.
a) The Problemist IX 1978 S. 258-259; b) The Problemist V 1979 S. 328
Macleod, Norman A. & Morse, C. Jeremy
Award in BCPS Minimal Tourney 1979-80.
The Problemist VII 1980 S. 61-63
[Eine dualfreie Variante als Teil der Definition!]
Morse, C. Jeremy
Dual-free Length-records: Conclusion.
The Problemist V 1987 S. 300-301
Morse, C. Jeremy
Length-records.
The Problemist VII 1985 S. 62-68
Niemann, John
Langzügige Minimalprobleme im Hilfsmatt.
Feenschach III 1969 Bl.757
Palatz, Franz
Nur ein Turm.
Die Schwalbe 1959 S.80
Siers, Theodor
Rösselsprünge im Schachproblem. &
Schwalben-Bücherei Nr. 3, Selbstverlag der Schwalbe, 1948
Speckmann, Werner
Comments on some miniatures and minimals.
The Problemist III 1979 S. 311-312
Speckmann, Werner
Das zuglängste Minimalproblem.
Die Schwalbe (53) X 1978 S. 301-305
[vgl. Die Schwalbe (56) IV 1979 S. 397 Nachtrag!]
Speckmann, Werner
Die zuglängste Miniatur mit dualfreiem Spiel.
Deutsche Schachzeitung II 1981 S. 75-76
Speckmann, Werner
Zweizügige Läuferminimale.
in: Schach-Almanach. Düsseldorf: Walter Rau, 1977, S. 67-73
Speckmann, Werner
Zweizügige Springerminimale.
in: Schach-Almanach. Düsseldorf: Walter Rau, 1976, S. 113 ff.
Steudel, Theodor
Rex-Solus-Aufgaben im Selbstmatt.
Die Schwalbe X-XII 1957 S. 205-210
White, Alain C. [Campbell]
Sam Loyd and his Chess Problems. &
(= The Christmas Series, Nr. 16) Leeds: Whitehead & Miller 1913-14, 471 S. (+ 6 Bl.). Autorisierte Übersetzung von Wilhelm Massmann. Leipzig: Schachverlag Hans Hedewig’s Nachf., Curt Ronniger 1926, 482 S.
[auch Minimale]
„Wo nur immer dem Schach eine Stätte gegönnt wurde, in selbständigen Schachzeitschriften wie innerhalb literarischer Zeitblätter, überall fand neben oder gar vor dem praktischen Spiele das Gebiet der Probleme begünstigte Aufnahme. Die Anzahl der hierdurch bekannt gewordenen und erst zum Theil hervorgerufenen Erzeugnisse ist fast unermesslich, und selbst das Bemühen, die Namen aller Zeitschriften aufzuführen, welche vorübergehend oder dauernd das Schach recipirt haben, würde vergeblich sein.“
Max Lange, Handbuch der Schachaufgaben 1862, S. 53]
four men only
aachen ...
four men only

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81
第八十一章
dì bā shí yī zhāng
Wahre Worte
- True
Words
|
a) xìn yán bù měi, |
信言不美, |
Wahre Worte sind nicht schön, |
True words are not beautiful, |
|
b) měi yán bú xìn。 |
美言不信。 |
schöne Worte sind nicht wahr. |
beautiful words are not true. |
|
c) shàn zhě bú biàn, |
善者不辯, |
Fähige streiten nicht, |
Proficient men do not argue, |
|
d) biàn zhě bú shàn; |
辯者不善; |
Streitende sind nicht fähig; |
those who argue are not proficient; |
|
e) zhī zhě bù bó*, |
知者不博, |
Wissende sind nicht gelehrt, |
those who know are not learned, |
|
f) bó zhě bù zhī。 |
博者不知。 |
Gelehrte unwissend. |
learned men do not know. |
|
g) shèng rén bù jī: |
聖人不積: |
Weise Menschen werden nicht horten: |
Wise man will not hoard: |
|
h) jì* yǐ wéi rén jǐ yù* yǒu: |
既以為人己愈有: |
je mehr sie tun für andere, selbst werden sie umso mehr haben; |
The more they do for others, the more they will have themselves; |
|
i) jì yǐ yǔ rén jǐ yù duō。 |
既以與人己愈多。 |
je mehr sie geben für andere, selbst erhalten sie umso mehr. |
the more they give to others, the more they get themselves. |
|
j) tiān zhī dào lì ér bù hài, |
天之道利而不害, |
Des Himmels Weg: |
Heaven's Way: to benefit and not to harm, |
|
k) shèng rén zhī dào wéi ér bù zhēng。 |
聖人之道為而不爭。 |
weiser Menschen Weg: |
wise men's
dào: to create and not to compete. |
Lǎozĭ - Dàodéjīng, 81 www.tao-te-king.org
Nachträge zum Begriff "Minimal" ...
1) erste offizielle Einführung des Begriffs:
Deutsche Schachblätter, Nr. 6 / 1948, S. 95

2) mit Quellenangabe „Ostdeutsche Morgenpost“ (Beuthen) 1924 ... der ersten Erwähnung des Minimalbegriffs:











